Unterwasserrugby – Was ist das?

Ziel bei dieser womöglich einzigen dreidimensionalen Teamsportart ist es, den salzwassergefüllten Ball in einer Spielzeit von 2 x 15 Minuten so häufig wie möglich in den auf dem Beckenboden stehenden gegnerischen Metallkorb zu platzieren.

Dabei kommt es nicht nur auf einen langen Atem, eine gute Ausdauer, Spielübersicht und Orientierungsvermögen an, sondern auch auf ein gutes Zusammenspiel ohne sich mit Worten verständigen zu können.

Wer wir sind:

Die Hamburger Spieler:innen treten jedes Jahr in gemischtgeschlechtlichen Teams in der ersten und zweiten Bundesliga Nord an. Außerdem hat sich aus Spielerinnen aus Hamburg, Kiel und der Umgebung ein Damenteam entwickelt, das sich in der Damen-Bundesliga deutschlandweiter Konkurrenz stellt.
Wir sind immer auf der Suche nach motivierten Interessent:innen, unabhängig von Alter, Größe, Gewicht und Fitnesslevel.

Trainingsmöglichkeiten:

WochentagUhrzeit (Treffen)Schwimmbad
Montags20:00 – 21:20 (19:30)ARRIBA Norderstedt
Mittwochs20:50 -21:45 (20:35)Schwimmhalle Buchholz
Donnerstags20:30 – 21:40 (20:20)Schwimmbad Süderelbe (Neugraben)
Freitags20:45 – 21:45 (20:30)Bartholomäus-Therme

Neugierig geworden?

Bei Interesse, oder wenn du Fragen hast, melde dich bei Kai und Hendrik: uwr@duc-hamburg.de

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Aktuelles:

Endlich wieder unser Störtebeker Turnier!

Wie Fettes Brot textete: „Schon Störtebeker wusste, dass der Norden rockt und hat mit seinem Kahn hier gleich angedockt.“ Gemäß diesen Mottos fand nach zwangsbedingter Pandemie-Pause endlich wieder unser traditionsreiches Turnier statt. Auch das schwedische Team Felix aus Göteborg fand traditionsgemäß wieder den Weg zu uns nach Buchholz, wo der TC Stelle dank guter ortsbezogener Connections sowohl das Buchholzer Bad als auch das DLRG Heim inklusive ein paar ausschankfreudiger Helfer:innen für den Tresen gewinnen konnte. Kombiniert mit dem Organisationstalent des DUC Hamburg hing am Samstagmorgen pünktlich zu Spielbeginn unsere Hupanlage Marke Eigenbau mit ihrem neuen Feature, Spielprotokolle direkt on spot ausdrucken zu können, im Wasser. Dazu wurde nach der Vorrundenphase alle Spiele des traditionellen „Heldenlaufs“ mit professionellem Kamera-Equipment für Zuschauer:innen auf zwei Bildschirme im Bad beziehungsweise vor das Saunafenster übertragen. Wie gewohnt standen nach dem erfolgreichen Turnier wieder Wildschwein und vielfältige vegane Küche parat, sodass danach gestärkt mit einer Runde Limbo die Tanzfläche eröffnet werden konnte.

Dem einzigen Traditionsbruch stellte dann die Siegermannschaft dar. Erstmalig in der Geschichte des Störtebeker Pokals gewann das bereits in der Nordliga dominierende Team aus Bielefeld und verwies die Seriensieger:innen aus Duisburg auf den zweiten Platz. Passend dazu durften sie den neuen Wanderpokal in Form einer handgefertigten Schatztruhe entgegennehmen und eine neue Ära einleiten. Die Auszeichnung für das längste Durchhaltevermögen im Heldenlauf konnte sich dann aber doch wieder ganz traditionell das Hamburger Team sichern.

Da außer dem Team aus Hamburg und Umgebung leider keine weitere Damenmannschaft angereist war, wurden statt dem Düker Deern Pokal nur zwei Damenspiele mit zusammengewürfelten Teams aus allen anwesenden Frauen gespielt. Doch die Schwedinnen ließen bereits Interesse für den nächstjährigen Damenpokal durchblicken, sodass wir auf weitere Damenteam-Meldungen für das kommende Turnier hoffen.

Nachdem die gemietete Sauna, die selbstverständlich von Freitagabend von Sonntagmorgen durchbeheizt wurde, leichte Schwächen aufwies, wird inzwischen schon an einer stabileren und in vieler Hinsicht besser durchdachten Sauna mit größerem Fassungsvermögen gearbeitet.

Die Rugbies am Bodensee!

Motiviert und frisch mit neuen Teamshirts ausgestattet starteten am Freitag, den 13.05., direkt in der Früh eine Gruppe bestehend aus DUC Hamburg Spielerinnen und Spielern mit Teamkameraden vom TC Stelle und dem Sepia Norderstedt aus Hamburg, um in Friedrichshafen am Bodensee auf der deutschen Meisterschaft zusammen mit der Spielgemeinschaft Paderborn/Bielefeld die Liga-Nord zu vertreten. Aufgrund zweier coronabedingter Ausfälle konnten wir – mit etwas Verstärkung aus der zweiten Mannschaft – zwar nicht ganz vollständig, aber immerhin mit 14 Spielerinnen und Spielern antreten.

Am Bodensee angekommen testeten wir erstmal ausgiebig (Vorspeise plus zwei Hauptgänge schafft man schon alleine) das Restaurant neben der Jugendherberge, in der wir dann mehr oder weniger gut nächtigten.

Nachdem am Samstagmorgen mit dem Einzug der Mannschaften die Veranstaltung feierlich eröffnet worden war, ging es dann endlich voller Tatendrang in die Gruppenphase der DM. Unsere ersten beiden Spiele waren gegen Malsch (amtierender deutscher Meister) und Krefeld – zwei Mannschaften, die sich beide den Meisterschaftssieg erhofften. Wir haben zwar sehr viele Tore kassiert, konnten zeitweise aber auch ganz gut gegenhalten. Nach einer vierstündigen Pause, die zum Energie- und Sonne-Tanken genutzt wurde, hatten wir unser spannendstes Spiel des Tages – gegen Aachen. Während wir in der ersten Halbzeit (0:4) noch einige Lücken zuließen, konnten wir uns in der zweiten Hälfte schon einige gute Chancen herausarbeiten und dann auch in Tore verwandeln. Leider hat es am Ende trotzdem nicht zum Ausgleich gereicht und wir beendeten die Gruppenphase mit 3:7 gegen Aachen.

Am Sonntag traten wir in den Platzierungsspielen erst gegen Köln (0:2) und dann noch ein weiteres Mal gegen die Mannschaft aus Aachen (0:5) an. Insbesondere bei ersterem wurden wir von den Spieler:innen von Paderborn/Bielefeld immer wieder angefeuert, was wir bei deren darauffolgenden Spiel zurückgeben konnten. Auf einer DM halten die Nordmannschaften eben zusammen, um unsere Liga bestmöglich zu repräsentieren.

Zusammenfassend haben wir uns als nicht-gerade-Titelfavorit aus der Liga-Nord auf der deutschen Meisterschaft gut geschlagen, konnten auf Dauer aber nicht dem Druck der anderen Mannschaften, die meist deutlich mehr Trainingszeiten zur Vorbereitung nutzen können, standhalten. Sowohl aus den eigenen Spielen als auch beim Verfolgen der anderen Spiele konnten wir einiges lehrreiches mitnehmen und uns wurde der ein oder andere Makel aufgezeigt, an der es in der kommenden Saison zu arbeiten gilt.

© Guillaume Lemoine

Mit guter Stimmung und bei wunderbarem Sonnenschein verabschiedeten wir uns nach der Siegerehrung vom Bodensee und machten uns auf die lange Heimreise zurück in den Norden. So saß man am Montag zwar mit etwas müden Augen, aber einem Grinsen im Gesicht in Erinnerung an ein ereignisreiches Wochenende im Büro.

Über den Sommer müssen wir uns erstmal mit ein paar Spaßturnieren zufrieden geben bevor wir im Herbst dann mit voller Motivation in die nächste Saison starten und erneut um die Qualifikation für die DM kämpfen werden.

Wer neugierig geworden ist und den Livestream verpasst hat, kann die Videoaufnahmen für die nächsten Monate noch online finden. Interessierte sind immer gerne zum Probetraining willkommen. Wer doch lieber erstmal nur zusehen möchte, aber doch das Wasser dem Livestream bevorzugt, ist herzlich eingeladen, am 16.07. im Bad Buchholz zum Störtebeker-Turnier vorbei zu schauen.