Die Geschichte des DUC Hamburg e.V. – ein kurzer „Lebenslauf“

Die Geschichte des DUC’s und des Tauchsports in Deutsch­land sind eng miteinander verbunden. Unsere „Gründungs­väter“ schufen in den 50er Jahren die Tauchszene in Deutschland und hoben nach den verschiedenen DUC´s auch den VDST aus der Taufe. Sie prägten den Tauchsport in Deutschland bis in die 70er und 80er Jahre hinein entscheidend mit. Auch wenn wir heute keinen der Gründungsmitglieder mehr in unseren Reihen haben und sich die Bedeutung unseres Tauchvereins verändert hat, haben wir dennoch diese, unsere Geschichte und damit ein Erbe, welches wir achten und ehren sollten.

Heute wird die Entwicklung des Tauchens von nationalen und internationalen Institutionen bestimmt. Der DUC hat dabei seinen Platz neben zahlreichen anderen Vereinen und Verbänden. Unsere Herausforderun­gen heute sind, Spaß am Tauchsport zu vermitteln, Gemein­schaft zu ­erleben, Fähigkeiten und Anforderungen weiter­ zu entwickeln und diese im Vereinsleben zu integrieren. Wir sind auch heute noch einer der größten Tauchsportvereine in Deutschland. Mit moderner Infrastruktur und qualifizierter Aus- und Weiterbildung sind wir gut aufgestellt. Das geht auch weiterhin nur mit der Beteiligung und Begeisterung aktiver Mitglieder, die einen Verein und das Vereinsle­ben erst möglich machen.

Ich habe besonders in den letzten zehn Jahren viele Erlebnisse im und mit dem DUC Hamburg gehabt, die mich mit dem Verein sehr verbinden. Ich wünsche uns und dem DUC Hamburg für die Zukunft alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen
Lothar Apke (1. Vorsitzender 2002-2019)

Vereinsvorsitzende DUC Hamburg
Name Jahr
Bodo Ulrich 1952-52
Jens-Peter Paulsen 1952-73
Jost Wunderlich 1973-76
Klaus Wessel 1976-77
Ralf Westfahlen 1977-82
Frank Gilow 1982-83
Siegfried Madeiski 1983-86
Joachim Otto 1986-90
Holger Janus 1990-91
Joachim Otto 1986-90
Günther Meyn 1991-02
Lothar Apke 2002-19
Klaus-Thorsten Tegge seit 2019

1952

Gründung am 13. März. Eintrag im Vereinsregister am 23. April als „Deutscher Unterwasser-Club“ Verein für Flossenschwimm- und Tauchsport sowie verwandte Gebiete e.V. Gründung des VDST 1954. Dr. Hans Hass wird Ehrenmitglied im DUC Hamburg. Der DUC veröffentlicht die Bedingungen eines Sporttauchscheins im „Delfin“. Der VDST initiiert 1957 den Sporttauchschein (Bronze, Silber, Gold).

1962

Das Deutsche Tauchsportabzeichen wird ebenfalls 1964 vom VDST vorgestellt. Dr. Hans Hass formuliert 1971 sein Manifest gegen die Unterwasserjagd. Der DUC spricht sich ebenfalls gegen die Unter­wasserjagd aus und hat diese aus der Satzung gestrichen.

1972

Der DUC feiert 1973 seinen 21-jährigen Geburtstag. Wegen des Mitgliederzuwachses wird eine Aufnahmesperre verordnet. Der DUC richtet 1974 die Bundestagung des VDST mit Hans Hass als Gast in Hamburg aus. Der Hamburger Tauchsportbund wird 1975 mit 4 Vereinen gegründet. Die DUC Jugendgruppe belegen in der Sparte Biologie 1979 bei „Jugend forscht“ in Hamburg den 1. und national den 3. Platz. Im selben Jahr erscheint das erste offizielle Lehrbuch für das Deutsche Tauchab­zeichen im VDST. Die erste Ausgabe des „Sporttaucher“ wird 1980 vom VDST herausgegeben. Der VDST übergibt ein mobiles Jugendfor­schungslabor an die DUC-Jugend­gruppe. Die Tauch­basis des DUC wird am Oortkatensee mit Einsatz zahlreicher Mitglieder errichtet und 1981 eingeweiht.

1982

Der erste elektronische Tauchcomputer erscheint 1983 auf dem Markt (Deko Brain I). 1985 kann zum ersten Mal der UW-Iglu (von der biologischen Anstalt Helgoland) im Oortkatensee betaucht werden. Der VDST verfasst 1986 die 10 goldenen Regeln für umweltbezogenes Verhalten beim Sporttau­chen. Der erste Tauchcomputer der zweiten Generation (Algorithmen nach Prof. Bühlmann) kommt 1987 unter dem Namen Aladin auf den Markt. Die Bundestagung des VDST beschließt 1990 den Zusammen­schluss mit dem TSC der DDR. Der VDST verlegt seine Geschäftstelle von Hamburg in den Raum Frankfurt. Der erste Computer der dritten Generation (DC 11) erscheint mit Einbeziehung von Aufstiegsge­schwin­digkeit und Mikroblasen.

1992

Der DUC überschreitet 1993 die Mitgliederzahl von 300. Die erste Ausbildungsfahrt nach Gozo wird 1994 organisiert. Der UW-Iglu wird nach einem Reparaturversuch als heutiger Kuppel-Iglu hergerichtet. 1994 Umzug unseres Kompressorraumes nach Hammerbrook. 1996 Anschaffung eines neuen leistungsfähigen Atemluftkompressors (L&W). Der HTSB begeht 2000 sein 25 jähriges Jubiläum mit 20 Mitgliedsvereinen.

2002

Der DUC feiert sein 50 jähriges Jubiläum im Hotel Madison mit einem rauschenden Fest. Im Frühjahr 2002 startet unsere DUC- Homepage. Die Ausbildungsfahrten nach Gozo werden zu einem festen Bestandteil unserer Tauchausbildung. Die Ausbildung von Übungsleitern und Tauchlehren wird im DUC intensiv vorangetrieben und erneuert sich mit ca. 20 Personen innerhalb von gut 10 Jahren fast komplett. Rund 170 neue Mitglieder treten im gleichen Zeitraum neu ein. Die Gesamtzahl an Mitgliedern schwankt stabil um die 280. Die Ausbildungsinhalte des VDST verändern sich kontinuier­lich. Überarbeitung und Ausbau der Ausbildung im DUC (Ausbildungskonzepte, Ausbilderweiterbildung, Spezialkurse, spezielle Übungstermine). Modernisierung der Vereinsausrüstung. 2011 Standort­wechsel des Kompressorraums nach Billbrook.

2012

60 Jahre DUC Hamburg

Geburtstagsfeier zum 60 jährigen Bestehen des DUC Hamburg. Gefeiert wurde in der Halle 13 der Hamburger Hochbahn. Neben schwungvoller Musik und leckerem Essen, gab es die Möglichkeit in alten Erinnerungen zu schwelgen und 60 Jahre DUC Hamburg Revue passieren zu lassen.

Neue Website

Ab Mai 2012 ist die neue Website des DUC Hamburg online. In einem neuen modernen Designe und nach aktuellem technischen Stand präsentiert sich der DUC Hamburg im Internet. Besonders die neue Form des Forums wird begrüßt.

2013

Zum 1. Januar 2013 wechselt die Redaktion des Clubrundschreibens „Flossenblatt“ von Christiane Mertins in die Hände von Raphaela Gütschow und Sven Zörner. Mit dem Wechsel erfolgt eine grundlegende Änderung des Layouts vom  Clubrundschreiben und der Versand. Das Clubrundschreiben wird nun primär als pdf-Dokument auf der Website angeboten. Über einen Abo-Newsletter werden die Leser über die neueste Ausgabe informiert.

bis 12/2012

seit 01/2013

2014

Am 9. August 2014 fand der 1. Störtebeker Pokal statt. Das Turnier wird von der UW-Rugby Gruppe des DUC Hamburg und der UW-Rugby Gruppe des TC Stelle durchgeführt. Wir richten damit unser erstes eigenes Turnier im UW-Rugby aus. Das Turnier findet im Freibad Hollenstedt statt.

2016

In der UW-Rugby Gruppe des DUC Hamburg wird die erste reine Damen-Mannschaft gegründet. Die UW-Rugby Gruppe hat somit drei aktive Mannschaften, die erfolgreich in der Bundesliga spielen.

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